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    Natursteinplatten reinigen

    Unkompliziert und effektiv

    Eine mit Natursteinplatten verlegte Terrasse ist in vielerlei Hinsicht ein Grund zur Freude: Das Material, egal für welche Sorte Sie sich entscheiden, verwandelt mit seinem einzigartigen Charme jeden Ort in eine Wohlfühloase. Dabei ist die Reinigung auch noch unkompliziert und einfach, wenn man einige wenige Hinweise beachtet.

    Keine Angst vor hartnäckigen Substanzen

    Vor allem im Außenbereich sind Natursteinplatten mit vielen Verunreinigungen konfrontiert. Die Natur selbst stellt hier neben dem Menschen eine große Schmutzquelle dar: Der Wind trägt Staub und Sand auf die Terrasse, Blütenpollen verkleben das Material und Blätter von Bäumen führen zu unschönen Verfärbungen, wenn Sie zu lange liegen bleiben. Beim Grillfest am lauen Sommerabend sorgen wir dann für die starken Verschmutzungen, indem wir versehentlich ein Glas Rotwein verschütten oder das marinierte Steak auf den Boden fallen lassen. Glücklicherweise lassen sich Natursteinplatten ganz einfach reinigen, wenn man die nötigen Vorbereitungen getroffen hat.

    Terrasse mit Travertinplatte Medium Select, im Hintergrund Rasenfläche und mehrere Blumentöpfe, vorne rechts Gartenstühle mit bunten Kissen
    Pflanzen sind schön, die Blätter sollten aber regelmäßig entfernt werden.

    Nach dem Verlegen: Reinigung und Schutz

    Nach dem Verlegen sollten Reste des Mörtels und der Fugenmasse mit einem Zementschleierentferner behandelt werden. Ist der Bodenbelag sauber und trocken, wird die Imprägnierung aufgetragen, die den Naturstein vor zukünftigen Verunreinigungen schützt. Sie legt sich im Kapillarsystem des Steins über die einzelnen Poren und bildet eine Schicht. Organische Substanzen, die durch Flüssigkeit wie Regen und Schmelzwasser in den Naturstein eindringen, finden so keinen Nährboden und Ihre Terrasse bleibt von Algen und Moos verschont. Trotzdem sollten Sie Laub und sonstige Grünabfälle sowie anderweitigen trockenen, losen Schmutz regelmäßig mit einem Besen abkehren. Flecken von Rotwein, Öl und Co. müssen Sie dank der Imprägnierung nicht mehr fürchten, wischen Sie ausgeschüttete Flüssigkeiten einfach mit einem feuchten Lappen ab.

    Schwarz-weiss gefleckte Katze läuft über Sandstein Modak in gedeckten Rot-Braun-Tönen
    Sandstein ist ein poröses Gestein, das vorsichtig behandelt werden will.

    Wenn es doch mal kritisch ist

    Selbstverständlich kann es unter Umständen auch mal zu wirklich hartnäckigen Flecken kommen, vor allem wenn Sie die Imprägnierung vergessen oder nicht rechtzeitig erneuert haben (hier sollte ein Rhythmus von vier Jahren eingehalten werden). Doch keine Sorge, auch diese bekommen Sie in den Griff! Hierbei gibt es, insbesondere für weiche Natursteine, zwei Tabus: Hochdruckreiniger und säurehaltige Reinigungsmittel. Beide greifen die Oberfläche des Steins an und ebnen so den Weg für tiefere Verschmutzungen! Verwenden Sie stattdessen Gartenschlauch und Grundreiniger, um hartnäckigen Verschmutzungen ein Ende zu bereiten. So leicht geht das. Für weitere Hinweise lesen Sie doch unseren Beitrag zur Reinigung der Terrasse. In weiteren Beiträgen erfahren Sie spezielle Tipps zu einzelnen Steinsorten wie z.B. dem Sandstein. Viel Erfolg beim Reinigen Ihrer Natursteinplatten!

    Alle fachlichen Hinweise in diesem Artikel sind unverbindlich und ersetzen nicht die Kenntnisse eines fachlich geprüften Natursteinverlegers.

    Geschrieben von:

    Praxis-Ratgeber und Tipps zu Wohnstilen mit Steinböden - Das stonenaturelle-Redaktionsteam hat viele spannenden Themen zu Fliesen und Platten rechechiert und mit tollen Bildern und Videos aufbereitet.

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