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    Terrassenplatten verlegen: Splittbett

    Die fünf wichtigsten Tipps

    Sie haben sich bereits für einen Naturstein aus unserem ausgewählten Plattensortiment entschieden? Sie möchten etwas Geld sparen oder betätigen sich ganz einfach gerne handwerklich? Dann können Sie selbst Ihre Terrassenplatten verlegen, und zwar nur mit Hilfe dieses Beitrags! Sie haben die Wahl aus drei Möglichkeiten: Sowohl die Verlegungsmethoden im Splitt- oder Mörtelbett als auch auf Plattenlagern sind üblich. Hier erklären wir Ihnen, was bei der Verlegung im Splittbett beachtet werden muss.

    Splittbettverlegung – Top 5

    Wenn Sie Terrassenplatten verlegen, sollten Sie folgende Dinge unbedingt beachten:

    1) Die verwendeten Materialien sollten frostsicher sein.
    2) Das Gefälle der Fläche, auf der Sie die Terrassenplatten verlegen, sollte 2% betragen.
    3) Regen- und Schmelzwasser muss immer abfließen können.
    4) Die Fugenbreite sollte ungefähr 3 – 5 Millimeter betragen.
    5) Die Bodenplatten müssen nach dem Verlegen waagerecht ausgerichtet werden.

    Wenn Sie diese Tipps beachten, können Sie den Sommer auf der Terrasse in vollen Zügen genießen! Wie genau Sie die Hinweise im Einzelnen umsetzen, erklären wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.

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    Auf perfekt verlegten Terrassenplatten lässt sich der Sommer aushalten.

    Terrassenplatten verlegen: Vorbereitung

    Bevor Sie die Terrassenplatten verlegen können, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden. Sowohl der Untergrund als auch die Platten selbst sollten frostsicher sein, damit nach der Verlegung keine unschönen Risse oder Löcher entstehen. Hier sollte man genau nachprüfen: Sandstein z.B. sollte einen hohen Quarzanteil aufweisen, um den eisigen Temperaturen zu trotzen. Zu Ihrer Sicherheit finden Sie in unserem Sortiment ausschließlich frostsichere Bodenplatten. Wir empfehlen außerdem eine rutschfeste Oberfläche, damit Sie bei Schnee und Nässe nicht auf Ihrer Terrasse ausrutschen. Bevor Sie dann mit dem Terrassenplatten Verlegen beginnen, sollten Sie dafür sorgen, dass die zu belegende Fläche ein Gefälle von 2% aufweist, damit jegliches Wasser vom Haus weg abfließen kann. Bei einem Betonuntergrund kann dies z.B. durch das Auftragen eines Unterlagsboden erzielt werden.

    Ran ans Werk!

    Sind alle Maßnahmen zur Vorbereitung getroffen, können Sie beginnen und die Terrassenplatten verlegen. Dafür wird zunächst eine Lage Schotter von ca. 10 – 20cm auf dem losen Untergrund verteilt und schichtweise mit einer Rüttelplatte verdichtet, wobei auch hier das Gefälle von 2% eingehalten werden muss. Darauf folgt eine 5cm dicke Schicht aus Splitt, wie z.B. unserem Edelsplitt. Diese muss perfekt plan (eben) hergestellt werden. Dies erreicht man beispielsweise, indem mit einer großen Wasserwaage auf "Splitstangen" das Splitbett eben abgezogen wird. Anschließend können Sie auf dem Splittbett die Terrassenplatten verlegen. Beachten Sie, dass die Fugenbreite ca. 3 – 5mm betragen sollte. Zur Hauswand lassen Sie eine Fuge frei, die etwas breiter ausfällt. Diese Bewegungsfuge dient dazu, temperatur- und wetterbedingte Schwankungen der Terrasse auszugleichen, ohne die Hauswand zu beschädigen. Planen Sie wenn nötig weitere Dehnungsfugen ein.

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    Terrassenplatten verlegen: Die finalen Schritte

    Befinden sich alle Terrassenplatten an Ort und Stelle, werden sie mit einem Gummihammer leicht angeklopft und gleichmäßig waagerecht ausgerichtet. Dazu legen Sie am besten ein Brett über mehrere Platten und schlagen mit dem Hammer darauf. So erreichen Sie, dass sich die Platten aneinander ausrichten und ein gleichmäßiges Gesamtbild entsteht. Nun müssen nur noch die Fugen mit Sand oder Fugenmörtel aufgefüllt werden, dann sind Sie endlich fertig! Terrassenplatten verlegen ist gar nicht so schwierig, oder? Falls Sie noch unsicher sind, haben wir auf unserer Webseite unter „Verlegehinweise“ die gängigsten Fehler für Sie zusammengefasst. Ob Sie die Terrassenplatten nun verlegen lassen, oder ob Sie sich der Sache selbst annehmen: Wir wünschen viel Vergnügen mit Ihrem Natursteinboden!

    Alle fachlichen Hinweise in diesem Artikel sind unverbindlich und ersetzen nicht die Kenntnisse eines fachlich geprüften Natursteinverlegers.

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