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    Tessiner Granit

    Ein echter Schweizer Naturstein

    „Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer“ – dieser Merkspruch hilft, wenn man sich die Zusammensetzung von Granit merken möchte. Dieses Mal stellen wir einen Naturstein direkt aus der Schweiz vor: den Tessiner Granit.

    Tessiner Granit oder Gneis?

    Begibt man sich auf die Suche nach Tessiner Granit, so stolpert man recht bald über den ebenfalls aus Tessin stammenden Gneis. Teilweise werden diese beiden Gesteinsarten vermischt, obwohl eindeutige Unterschiede bestehen. Granit kommt vom lateinischen granum und bedeutet „Korn“. Der Naturstein entsteht, wenn magmatisches Tiefengestein erstarrt, bevor es sich zwei Kilometer unterhalb der Oberfläche befindet und gehört somit zu den Plutoniten. Gneis dagegen kommt vom mittelhochdeutschen ganeist(e) und heißt so viel wie „Funke“. Es ist ein metamorphes Gestein, also ein Umwandlungsprodukt, beispielsweise aus Granit. Insofern ist Granit die Vorstufe von Gneis. Ist das Ausgangsprodukt Granit des Gneises genau bekannt, spricht man sogar von „Granit-Gneis“. Ziemlich verwirrend! Im Tessin werden demnach häufig Produkte angeboten, die eigentlich keine Granite sind, sondern Gneise.

    Der Tessiner Granit ist hart im Nehmen

    Ob Tessiner Granit oder Tessiner Gneis, der Naturstein aus dem italienischsprachigen Kanton findet seine Verwendung vorwiegend im Außenbereich: Vielfach zieren Palisaden aus Tessiner Granit die Orte rund um den Herkunftsort des Natursteins. Auch für Tische, große Mauern und Böschungssicherungen wird der Schweizer eingesetzt. Nicht ohne Grund: Tessiner Granit ist witterungs-, frost- und säurebeständig. Ein weiteres Merkmal ist die Härte, die den Naturstein in Verbindung mit seiner hervorragenden Druck- und Abriebfestigkeit für den Gebrauch unter freiem Himmel ausrüstet. Eine besondere Art der Verwendung findet sich bei den Tessiner Pergolen: Sie sind durch und durch aus regionalen Materialien erbaut. Die Pfosten bestehen aus Tessiner Granit oder Gneis und die Auflage aus Kastanienholz stammt ebenfalls aus dem Schweizer Kanton.

    Teichbegrenzung aus Granitplatten, hinten Schilf und kleiner Springbrunnen, vorne Holzdielen
    Da Granit äußerst robust ist, eignet er sich ideal als Teichumrandung.

    Tessin, der Kanton des Granits

    Tessiner Granit ist nicht der einzige Naturstein, der in dieser Region gewonnen wird. Auch der Maggia Granit, benannt nach dem Fluss, der durch das Valle Maggia fließt, wird als bekannter Schweizer Naturstein abgebaut. Die dritte Granitsorte gesellt sich mit dem Iragna Granit zu der Gruppe. Der helle Naturstein bildet hierbei einen Kontrast zu dem Granit aus dem Maggiatal. Wie Sie sehen, hat man im Schweizer Kanton eine große Auswahl an Granitsorten. Wir bieten eine preisgünstige chinesische Alternative an: Die Granitplatte Padang Dunkel. Der moderne Naturstein punktet durch seine natursamte Bürstung, die das Barfußlaufen zum Genuss macht.

    Detailaufnahme Granitplatte Padang Dunkel mit natursamt gebürsteter Oberfläche
    Die Oberflächenstruktur des Padang Dunkel aus China schmeichelt den Füßen.

    Granit umgarnt das Auge

    Tessiner Granit ist, wie der zu Beginn erwähnte Merkspruch schon verdeutlicht, reich an Quarz und Feldspat. Einen weiteren Bestandteil stellen dunkle Minerale, wie z.B. Glimmer dar. Man kann die einzelnen Kristalle in dem mittel- bis grobkörnigen Verband zumeist gut erkennen, wobei die Mineralverteilung recht homogen ist. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Optik, die in Verbindung mit dem hellen Grundton sehr angenehm für das Auge ist. Tessiner Granit wirkt trotz seiner Robustheit elegant. Damit der Naturstein seine tollen Eigenschaften behält, ist die richtige Pflege wichtig, die sich ganz einfach gestaltet. Auf jeden Fall liegen Sie mit dem Kauf von Granit voll im Trend, denn graue Natursteine sind momentan sehr beliebt!

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