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    Ist Sandstein frostsicher?

    Frostschäden verstehen und verhindern

    Was passiert wenn Sandstein auf Frost trifft? Das Rezept gegen Aufplatzen und Absanden heißt: den „richtigen“ Sandstein „richtig“ verlegen! Wir erklären Ihnen, wie Frost einen Sandstein beschädigen kann, und wie Sie diese Schäden verhindern. So können Sie den Urlaub auf Ihrer Terrasse noch viele Jahre genießen.

    Wie kann Frost einen Sandstein beschädigen?

    Ein Sandstein ist als Naturprodukt von kleinen Rissen und Poren durchzogen. So kann Wasser in den Stein dringen und wieder verdunsten. Kritisch wird es, wenn das Wasser im Stein gefriert und sich ausdehnt. Ist der Sandstein nicht frostsicher, wird er durch die Kraft des gefrierenden Wassers dauerhaft und irreparabel beschädigt! Es kommt zum Absanden, Aufplatzen oder Zerfrieren.

    Welcher Sandstein ist frostsicher?

    Besonders wichtig ist die Wahl des „richtigen“ Sandsteins. Ob ein Sandstein frostsicher ist, unterscheidet sich von Sorte zu Sorte. Allgemein gilt: Je höher der Quarzanteil des Sandsteins, desto widerstandsfähiger ist er. In unserem Sortiment bieten wir nur frostsichere Sandsteinplatten an. Diese Arten von Sandstein reagieren „flexibel“ auf die Ausdehnung von gefrorenem Wasser und werden dadurch nicht beschädigt.

    So zaubert beispielsweise der Sandstein Yellow Mint mit sanften Gelbtönen jedes Jahr von Neuem dezente Frische in Ihren Garten. Der Sandstein Kandla Grey überzeugt mit pudrigen Grautönen und gilt ebenfalls als frostbeständig. Die beliebteste Variante ist der leicht rustikale Sandstein Modak, der im Sommer wie im Winter mediterrane Natürlichkeit ausstrahlt.

    Schwarz-weiss gefleckte Katze läuft über Sandstein Modak in gedeckten Rot-Braun-Tönen
    Die gedeckten rot-braun Töne des Sandstein Modak schaffen mediterranes Urlaubsflair im eigenen Garten.

    Welche Verlegung verhindert Frostschäden?

    Ein frostsicherer Sandstein ist schon die „halbe Miete“. Ohne die „richtige“ Verlegung kann man sich davon aber noch nichts kaufen. Verlegen Sie Ihren Sandstein mit leichtem Gefälle und wasserdurchlässigem Untergrund. So können Schmelzwasser und Regen abfließen. 1,5% Gefälle sind in jedem Fall erforderlich, bei rauer bis sehr rauer Oberfläche bis zu 3%. Als wasserdurchlässigen Untergrund für Sandstein empfehlen wir Edelsplitt. Ist Ihr Sandstein fachgerecht verlegt, sollten sich keine Pfützen bilden. Falls doch Wasser stehen bleibt, kontrollieren Sie die Abflussmöglichkeiten oder beheben das Problem anderweitig.

    Imprägnierung schützt vor Verwitterungserscheinungen

    Im Außenbereich sind Natursteine den täglichen den Launen des Wetters ausgesetzt. So kommt es über die Zeit hinweg zu Verwitterungserscheinungen, die den natürlichen Charakter von Natursteinen unterstreichen. Wer sich daran stört, kann diesen natürlichen Prozess verzögern, indem er den Sandstein imprägniert (PDF). Die Imprägnierung schützt vor Witterungseinflüssen und wirkt schmutz- und wasserabweisend.

    Wichtige Hinweise

    • Greifen Sie nicht zum Streusalz wenn es im Winter glatt wird! Sandstein ist grundsätzlich NICHT trockensalzbeständig!
    • Sie sollten Ihren Sandstein NICHT versiegeln! Eine Versiegelung verhindert, dass die Platte natürlich aufgenommenes Wasser über die Oberfläche abgeben kann. Dadurch wird die Elastizität des Natursteins unter Umständen überstrapaziert und es kann zu oben beschriebenen Frostschäden kommen.

    ⇒ Auf den Punkt: Imprägnieren: Ja bitte, da wasserabweisend! Versiegeln: Nicht zu empfehlen, da wasserundurchlässig!

    Sie sehen: Sandstein ist frostsicher – es bedarf lediglich einer frostsicheren Variante und fachgerechter Verlegung. Frostbeständige Sandsteinplatten finden Sie in der Sandsteinkategorie unseres Onlineshops.

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