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    Indischer Sandstein

    Ein Stück Indien im eigenen Garten

    Was in Indien schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Baumaterial ist, hält nun auch in Europas Gärten Einzug: Indischer Sandstein. Einen Großteil des Exports in Indien macht Sandstein aus. Für die indischen Hindutempel und Maharajapaläste wurde weicher Sandstein verwendet, um besser Ornamente und Verzierungen einkerben zu können. In Europa ist dagegen harter Indischer Sandstein beliebt, da dieser besonders robust ist. Wir stellen Ihnen verschiedene Indische Sandsteinsorten vor und zeigen Ihnen, wo man den Sandstein einsetzen kann. Außerdem erfahren Sie hier, worauf man bei Indischem Sandstein achten sollte. Denn auch ein robuster Naturstein braucht die richtige Pflege!

    Indische Sandsteine: Herkunft und Eigenschaften

    Indischer Sandstein wird vornehmlich im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh abgebaut, so z.B. auch der Sandstein Yellow Mint. Durch ihre besonders hohe Dichte sind Indische Sandsteine in der Regel frostbeständig und extrem widerstandsfähig. Farblich variiert der Naturstein von Gelbtönen über Rot bis hin zu Grau. So ist der Sandstein Yellow Mint z.B. ein Indischer Sandstein mit Gelbnuancen, Modak erscheint hingegen in einem rötlichen Farbton. Es gibt vereinzelt auch Indische Sandsteine, die leicht ins Schwarze gehen. Ein besonderer Hingucker ist auch der Sandstein Kandla Grey, er erstrahlt in dezenten Grautönen.

    Verwendungsmöglichkeiten

    Durch ihre Frostbeständigkeit eignen sich Indische Sandsteine vor allem für den Außenbereich. Dort kommt auch seine hohe Widerstandsfähigkeit zum Einsatz. Ob als Terrassenboden, Trittplatte oder Teichumrandung, Indischer Sandstein ist ein echtes Highlight für Ihren Garten! Im Sonnenlicht wirkt der Naturstein besonders attraktiv. Er fängt das helle Sonnenlicht ab und blendet dadurch auch bei strahlend gutem Wetter nicht. Unser Tipp: Für Trittplatten und Teichumrandungen eignen sich Universalplatten.

    Die richtige Behandlung

    Auch wenn Indischer Sandstein pflegeleicht ist, muss er gepflegt werden. Besonders wichtig im Außenbereich ist die richtige Imprägnierung. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, welches Imprägniermittel für Ihren Naturstein geeignet ist. Wenn Sie den Sandstein selbst imprägnieren, testen Sie das Mittel zunächst an einer unauffälligen Stelle, um Verfärbungen vorzubeugen. Besonders bei Indischem Sandstein ist eine Imprägnierung schon vor dem Verlegen wichtig. Der Naturstein nimmt häufig Wasser auf, was auf Dauer zu Flecken führen kann. Aus diesem Grund ist auch die richtige Verlegung des Sandsteins wichtig. Dadurch wird Pfützenbildung vermieden, die bei Indischem Sandstein zu unschönen Verfärbungen führen kann. Lesen Sie in unseren Verlegetipps nach, worauf Sie achten müssen oder lesen Sie unseren Beitrag zur Verlegung im Splittbett!

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