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    Von Dachgeschoss bis Weinkeller

    In der Nähe des Thunersees befindet sich ein im Jahr 1827 gebautes Stockhaus, das im Laufe seiner fast 200-jährigen Historie bereits mehrfach saniert und nun durch das Architekturbüro Dr. Schmitz-Riol wieder weitestgehend in den ursprünglichen Zustand versetzt wurde. Der Umbau des Hauses wurde vom Schweizer Architektur-Award mit dem Sonderpreis "Das Goldene Haus" ausgezeichnet. Wir haben den Architekten Dr. Erik Schmitz-Riol vor Ort besucht, um ihn zur Gestaltung mit Naturstein in diesem historischen Haus zu befragen und einige  Impressionen zu sammeln.

    Naturstein innen und außen

    Wie unser Video zeigt, wurde für den Umbau des Hauses überwiegend auf Naturstein als Bodenbelag zurückgegriffen. Zwar ist der Wohnbereich mit einem Eichenholzboden versehen, im Eingangsbereich sowie der Küche und den Bädern findet man allerdings Travertinfliesen in verschiedenen Formaten vor. Hier kam es einerseits auf die Robustheit des Natursteins an, aber auch in puncto Farbe, Struktur und natürlichen Eigenschaften fügt sich der Travertin sehr gut in die Gesamtkonzeption des Innenausbaus ein. Ausschlaggebend für die Wahl des Bodenbelags war jedoch, dass Naturstein „keine bestimmte Stilrichtung vorgibt, sondern eigentlich das einzige wirklich zeitlose Material ist, das man hier verwenden kann“, so der Architekt.

    Auch im Außenbereich wurde auf Naturstein gesetzt. Für die Terrasse legten sich Architekt und Bauherrschaft auf den grauen Sandstein Kandla Grey fest, weil dieser mit dem farblichen Konzept des Hauses gut harmoniert. Kombiniert wurde der neue Bodenbelag mit stilvollen Möbeln und einer Neukonstruktion der Pergola. Der Weg, der vom Eingangsbereich des Hauses zur Terrasse führt, ist derzeit zwar noch bekiest, soll in Kürze aber ebenfalls mit Kandla Grey ausgelegt werden.

    Außenplatten zweckentfremdet

    Der Sandstein ziert nicht nur den Weg zur Garage, sondern auch die Garage selbst. Obwohl wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass unsere Natursteinplatten nicht für das Gewicht von Fahrzeugen ausgelegt sind, möchten wir Ihnen die Aufnahmen davon natürlich nicht vorenthalten. Die Garage ist allerdings nicht der einzige Platz, an dem unsere Platten zweckentfremdet eingesetzt wurden. Da der Weinkeller eine gewisse Feuchtigkeit aufweist, die für die Lagerung des Weins zwar vorteilhaft, aber für viele Bodenbeläge ungeeignet ist, wollte der Architekt ein Material verbauen, das man üblicherweise im Außenbereich einsetzt. Daher bot sich auch hier der Kandla Grey an. Wie man dort sieht, passt der Kandla Grey auch wunderbar zu rustikalen Holzmöbeln.

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