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Schieferplatten

Terrassenplatten aus Schiefer für eine moderne Terrassengestaltung

Schiefer Terrassenplatten liegen im Trend. Sie bestechen durch ihre intensive, graue bis anthrazite Farbgestaltung und ihre edle Natürlichkeit. Die Kombination aus dunklen Tönen und gespaltener Oberfläche macht eine Terrasse aus Naturschiefer zum modernen und stilvollen Highlight Ihres Outdoor-Bereichs. Dieser Naturstein ist sehr beständig und überaus leicht zu pflegen.Genauso pflegeleicht und zudem besonders robust, sind unsere Feinsteinzeuge in Schieferoptik. jonastone biete eine große Auswahl in Farbtönen von beige bis grau.
Schiefer-Platten

Diesen Boden scheint man allein mit den Augen förmlich  fühlen zu können: Schieferplatten sorgen mit ihren typischen Struktur und variantenreichen Farbspielen auch im Außenbereich für einen sinnlichen Wellness-Effekt. Ein Naturstein, der aus dem Terrassenboden ein charaktervolles Styleelement macht! Wir  verraten Ihnen in diesem Artikel, worauf Sie bei Verlegung, Pflege und Reinigung und Co. achten sollten und geben Gestaltungstipps!

So sind Schieferplatten: Wirkung und Eigenschaften

 Die „gefühlte Wahrheit“, die Haptik, spielt bei Schieferplatten eine zentrale Rolle. Dieser Naturstein ist durch seine gespaltene Oberfläche geprägt, die je nach Sorte feiner oder intensiver ausfallen kann.

Dachterrasse mit Schiefer als Bodenbelag und Liegestühlen am Rand aus der Froschperspektive
Schieferplatten Black Rustic im Halbverband auf einer urbanen Dachterrasse verlegt.

1a-Wärmeleiter

Das freut nicht nur Barfuß-Fans: Schieferfliesen und Schieferplatten streicheln die Fußsohlen! Denn wie alle Natursteine verfügt auch Schiefer über eine exzellente Wärmeleitfähigkeit. Der Stein absorbiert die Sonnenwärme und gibt diese erst nach und nach an die Umgebung ab. In der warmen Jahreszeit kann man so noch Stunden nach Sonnenuntergang den warmen Terrassenboden genießen.

Frostbeständigkeit ist wichtig

Schiefer zeichnet sich vor allem durch seine chemische Beständigkeit aus, d.h. Wind und Wetter können Schieferplatten ebenso wenig etwas anhaben wie die Spuren des täglichen Lebens. Naturschiefer ist unempfindlich für sehr heiße und sehr kalte Temperaturen.

TIPP
Graues Icon mit Ausrufezeichen
Damit Sie nach einem kalten, frostigen Winter keine böse Überraschung erleben: Achten Sie beim Kauf von Schieferplatten aus Naturstein und auch aus Feinsteinzeug immer auch auf die Frostbeständigkeit des Materials. Schieferplatten Black Rustic sind auf ihre Frostbeständigkeit geprüft. Es werden auch Buntschiefer und Mustangschiefer für den Außenbereich angeboten. Wenn Sie hier unsicher sind ob die Platten frostfest sind, fragen Sie beim Natursteinhändler nach.

Pflegeleichtes Weichgestein

Schiefer ist im Gegensatz zu anderen Natursteinen etwas weicher, so dass es hin und wieder zur Bildung von kleinen Kratzern kommen kann. Diese verschwinden meist schnell wieder durch die normale Benutzung der Flächen. Bei größeren Kratzern können Steinpflegemittel zu Hilfe genommen werden, um die Spuren zu beseitigen.

Und was ist mit Schieferoptiken outdoor?

Technischer Fortschritt in Sachen Material und Design machen es möglich: Es gibt Nachbildungen aus Feinsteinzeug oder andere Keramiken, die eine echte Alternative zu Naturschieferplatten sein können. Wichtig auch hier: Darauf achten, dass die Nachbildung frostbeständig ist.

Wandgestaltung mit Schiefer

Sie wollen Schiefer an die Wand? Auch das geht! Verblender aus Schiefer gibt es sowohl für den Innen-als auch für den Außenbereich. Eine Recherche beim lokalen Anbieter oder online lohnt sich, um hier die Wunsch-Verblender zu finden.
Info: Für indoor gibt es auch Wandverblender aus Schiefer.

Pflege und Reinigung von Schieferplatten

Schieferplatten sind wie andere Bodenbeläge aus Naturstein auch nicht schwer zu reinigen. Im Gegenteil: Der Natursteinboden ist generell pflegeleicht. Eine Imprägnierung macht Platten schmutzabweisend, sodass Flecken von Grillgut, Saft oder Wein schnell weggewischt werden können.

Schieferplatten Schiefer Black Rustic mit silberner Vase und grünen Zweigen
Attraktiver und pflegeleichter Schiefer
TIPP
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Auch wenn es vermeintlich schnell geht: Verzichten Sie besser auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers im Garten und auf der Terrasse. Die Steinstruktur kann durch einen starken Wasserstrahl angegriffen werden und Schmutz sich so leichter anlagern. Mehr Infos zur Pflege und Reinigung von Schiefer finden Sie in unserem Magazin.

Nicht einfach nur Grau: Farben von Schieferplatten

Wer bei Schiefer nur an das dunkle Grau von Dachschindeln denkt, der liegt nur zum Teil richtig.  Tatsächlich ist  Naturschiefer ein Stein, den es in ganz unterschiedlichen Farbtönen gibt. Bei Feinsteinzeug sind ebenfalls unterschiedliche Farbakzentuierungen möglich: Warme oder cremige Beigetöne findet man bei Schieferoptiken genau so wie zarte Burgundertöne oder charaktervolle Schattierungen in Anthrazitfarben.

Beliebter Standard: Grau und Anthrazit

Typische Schieferfarbe? Grau! Aber Grau kann auch bunt sein und ist eine facettenreiche Trend-Farbe: Graunuancen mit unterschiedlichen Tönen und Schimmereffekten zeichnen Schieferplatten aus. Schieferplatten Black Rustic zeichnen sich  durch einen dunklen, fast schwarzen Anthrazitton und eine stark naturgespaltene Oberflächenstruktur aus.
Schieferplatten Grey Slate mit Tablett und bunten Gläsern
Eine Bühne für Farbakzente: Der Schiefer Grey Slate

Woher die Schieferfarbe kommt

Durch seine feinkörnige Struktur ist Schiefer oft dunkel. Geringe Mengen an organischem Kohlenstoff und Bitumen, die im Gestein enthalten sind, geben Schiefer Farbe. Chlorit oder das Eisenoxid Hämatit sorgen für unterschiedliche Farbtöne. Zusätzlich macht Hämatit den Stein noch härter.

Diese Stile passen!

Mit welchem Outdoormöbel und in welchem Stil kombiniert man am besten einen ursprünglichen Naturschiefer? Modern geht natürlich immer. Der Kontrast zwischen reduzierten Formen und klaren Linien wirkt reizvoll und ausdrucksstark zugleich. Naturnah, mit einem anderen Naturmaterial wie Holz oder Bambus, entfalten Schieferplatten ebenfalls einen besonderen Charme als Terrassenbelag.

Ganz praktisch: Verlegung von Schieferplatten

Optisch schön und Gestaltungskniff zugleich: Bei der Verlegung von Schieferplatten spielen ganz klar die Maßtoleranzen eine Rolle, da sie die Verlegeart mitbestimmen.
Je nach Schieferung oder Spaltung der Steine kann es zu höheren Maßtoleranzen in Länge, Breite und Dicke kommen.  Bei der Verlegung können Toleranzen durch die Wahl eines stärkeren Mörtelbetts oder durch die Fugenbreite ausgeglichen werden.
Im Outdoor-Bereich hat man die Wahl zwischen einer festen Verlegung (Verlegung von Naturstein mit Drainage-Mörtel), einer sog. losen Verlegung (nicht verklebten Variante ohne Verlegemörtel) oder der teilgebundenen Verlegung der Terrassenplatten, die eine Kombination beider Verlegearten ist. 
Sie möchten mehr über die Verlegung von Schieferplatten wissen - in unserem Beitrag finden Sie alle Infos step-by-step.

Dachterrasse mit Schieferplatten Black Rustic
Modern oder naturnah - passender Outdoorstil für Schieferplatten.

Formate und Verlegemuster

Hier kann man – je nach Plattenformat und persönlichen Vorlieben – einige gestalterische Schwerpunkte setzen. Quadratische Formate sind wieder im Kommen, aber auch die Verlegung im Versatz (z.B. Halb-oder Drittelverband) wirkt mit strukturierten Schieferplatten ausdrucksstark. Schieferplatten im Großformat erfreuen sich übrigens auch im Außenbereich immer größerer Beliebtheit.
Eine Übersicht über die beliebtesten Verlegemuster gibt’s hier.

Ganz praktisch II: Schieferplatten schneiden

Manchmal ist bei der Verlegung des passende Plattenformat nicht zur Hand und Platten müssen zugeschnitten werden. Dabei ist die Wahl der Schneidewerkzeuge wichtig. Ein Nassschneidetisch  bringt zahlreiche Vorteile und kann im Baumarkt ausgeliehen werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Winkelschleifer.
Mehr über Schiefer schneiden können Sie in unserem Magazin nachlesen.

Schieferplatten und Preise

Gute Qualität muss immer teuer sein? Beim Kauf von Schieferplatten lässt sich bares Geld sparen. Dabei sollte man den Blick ins Netz nicht vergessen. Denn durch eine ausführliche Recherche online können bis zu 30 % an Kosten gegenüber lokalen Fachhändlern eingespart werden.

Herkunftsländer und Abbaugebiete weltweit

Schiefer gibt es überall auf der Welt – unter anderem in diesen Ländern und Gebieten:

Schieferplatten aus Deutschland

Klassische deutsche Schiefergebiete sind u.a. Thüringen (sog. „Jura Schieferplatten“ aus der Grenzregion zwischen Thüringen und Bayern), Westfalen und das Bergische Land. Rathscheck Schiefer ist im Zusammenhang mit dem sog. Rheinischen Abbauverfahren bekannt. Bei diesem Verfahren wird Schritt für Schritt Scheiben von bis zu vier Metern Höhe aus dem Berg heraus gesägt und gespalten. Überregional bekannt ist auch der Theumaer Schiefer aus Sachsen.

Herkunftsländer in Europa

In Europa sind Portugal, Spanien und Skandinavien typische Herkunftsländer für Schieferplatten. Der teure Porto Schiefer kommt aus dem Campo-Valongo Tal im Norden Portugals und ist der beliebteste portugiesische Schiefer. Spanischer Schiefer kommt in insgesamt 10 Regionen des Landes vor.

Schieferplatten kommen aus der ganzen Welt

Brasilien, Indien, Afrika, China und Australien gehören weltweit zu den wichtigen Schieferproduzenten. Brasilianischer Schiefer ist mit günstigerem Preis als z.B. Schiefersorten aus Europa eine gute Alternative – und das bei gleicher Qualität.  
Gefragte Sorgen von brasilianischem Schiefer sind der grüne Jade-Schiefer, Mustang-Schiefer und Schieferplatten Jaddish. Mustang-Schiefer gibt es in den Farben Blaugrau, Silber und Schwarz Beide haben eine raue Spaltflächen. So vielfältig wie sein Herkunftsland Indien ist auch Indischer Schiefer. Außer leuchtendem Buntschiefer ist auch Jak-Schiefer ein typsicher indischer Schiefer, für den seine schwarze Färbung typisch ist.

Aus Skandinavien kommt  Oppdal-Schiefer. Er verfügt aber eine graue Farbe und weist verschieden starke grüne Farbstiche auf. Er ist sowohl für den Innen- als auch für Außenbereich geeignet.

Auch afrikanischer Schiefer zählt zu den Top-Herkunftsländern. Er wird in vielen Regionen Afrikas gewonnen und verarbeitet und wurde früher vor allem als Dachabdeckung verwendet, bevor er als Bodenbelag beliebt wurde
Eine Zeitschrift und eine Sonnenbrille auf Schieferplatten in der Sonne
Verlegung im Versatz - passt gut zu Schieferplatten